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Leseprobe für das Buch Eine Entdeckungsreise für die Seele von Reinhard Prechtel:

Inhalt

Ein „Vorgedicht“ – Mit Worten malen
Auf Schatzsuche
Auf der Suche
Lasst uns mehr zweifeln
Manches braucht Zeit
Lohnt es sich, nach Gott zu suchen?
Ein Schatzsucher-Tagebuch
Übung: Nach welchen Schätzen will ich suchen?
Vor Gott kommen

Überrascht von Gnade
Meine Seele braucht Gnade
Mit allem geliebt
Einer ist für mich
Übung: Meine „guten“ und „schlechten“ Eigenschaften
Einen Hort der Geborgenheit finden
Befreiende Wahrheit
Das Be- und Verurteilen aufgeben
Jesus ist für mich

Von Dunkelheit umgeben
Müde
Verwundet
Ein langer Weg
Mit Jesus sterben
Übung: Klagen aussprechen
Bewährung in Herausforderungen
Die Fliege
Lebenswurzeln
Dunkelheit zerreißt
Auferstehungs-Kraft

Liebe erkennen
Ich bin geliebt
Gott klatscht
Geliebtes Kind
Übung: Sich Gottes Liebe bewusst machen
Durchreicher sein
Ich will lieben
In vertrauensvoller Einheit leben

Im Alltagstest
Zeit zum Sortieren
Etwas lässt mich aufhorchen
Gottes Wort und Menschenwort
Aufstehen
Übung: Ablegen und anziehen
Übung: Das Kreuz schlagen
Muss ich Gott gehorchen?
Was darf mein Leben prägen?
Jemand ruft mich
Fünf Brote und zwei Fische ODER Das Wasser trägt

Der Freude Raum geben
Ein Raum der Freude
Leichtigkeit
Das Leben ist schön
Übung: Gebetshaltungen erproben
Tiefer sehen
Staunen und Ehrfurcht
Anbetung

Wohin geht die Reise?
Mein Schatz – ein Gespräch mit Gott
Übung: Das Gefundene sichten
Gott bittet Dich zum Tanz

Ein „Nachgedicht“ – Wahrheit


Mit Worten malen
(Ein „Vorgedicht“ anstelle eines Vorwortes)
Ein Gedicht ist wie ein Gemälde
Ich finde Farben für die Vielfalt meines Lebens
Kontraste stoßen aufeinander
Formen ergänzen sich
Manche Worte leuchten hell
Andere sind dunkel und schwer
Manche Sätze verlaufen ineinander
Andere stehen wie Kleckse daneben
Manche Bilder sind leicht hingetupft
Sie sind schön und enthalten wenig Konfliktpotential
Andere sind angefüllt mit spannungsgeladenen Details
Sie können zur Auseinandersetzung inspirieren – aber auch durch ihre Fülle erschlagen
In manchen Bildern versuche ich einzufangen, was ich gelernt habe
Das Leben – ich glaube Gott – hat mich etwas gelehrt
Ich habe viele Erfahrungen gemacht – auch scheinbar widersprüchliche
Diese Skizzen sind Momentaufnahmen meines Lernprozesses, der weiter andauert
Manche Bilder entstehen schnell
Ich staune selbst, wie die Worte sich ineinander fügen

Mit anderen ringe ich lange Zeit
Es kostet mich Mühe, das für mich Entscheidende einzufangen
Ich zeichne Bilder, die aus meiner Seele entspringen
Manches wird sichtbar, was ich selbst noch nicht kenne
Anderes kann ich nur andeuten
Es zeigt in eine Richtung, in der sich das Weitersuchen lohnt


Auf Schatzsuche
„Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.
Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“
Matthäus 13, 44-46 (Lutherbibel 2017)
Ich bin in meinem Leben immer wieder auf Schatzsuche. Es gibt so viel Kostbares, so viele Perlen zu entdecken: interessante Menschen, tiefgehende Gespräche, herrliche Landschaften, Liebe, Freude, Frieden, ein uns immer wieder überraschender Gott. Auch in uns selbst sind hinter manchem Gerümpel viele Schätze verborgen.
Schätze sind oft versteckt. Manche sind unscheinbar. Manche muss man erst reinigen. Manche hat man jahrelang herumstehen, bis man merkt, welcher Schatz die ganze Zeit so nahe war.
Wollen Sie sich mit mir auf Schatzsuche begeben? Ich habe immer wieder Schätze gefunden. In diesem Buch versuche ich, meine Entdeckungen in Gedichtform zu beschreiben. In Gedichten kann man andeuten, dass da noch mehr ist, was man noch nicht in Worte fassen kann.
Gedichte lassen Raum zum eigenen Nachdenken. Ich bin der Überzeugung, dass Sie andere Schätze finden werden als ich. Mit meinen Gedichten möchte ich Sie dazu inspirieren, sich selbst auf die Suche nach Ihrem eigenen Schatz im Acker und nach Ihrer eigenen kostbaren Perle zu machen.
Manchmal muss man einen langen Weg gehen, um einen Schatz zu finden. Als erstes gilt es aufzubrechen und sich auf Neues einzulassen. Danach braucht man oft viel Geduld und Ausdauer. Manches bedarf der Wiederholung: man muss tiefer und tiefer graben, bis man auf den eigentlichen Schatz stößt.
In diesem Buch beschreibe ich Übungen für die Seele, die mir geholfen haben, Schätze zu heben. Auch auf Übungen muss man sich erst einmal einlassen. Es sind Angebote – suchen Sie sich die Übungen aus, die Sie ansprechen. Bei manchen Übungen lohnt es sich, sie öfters zu wiederholen.
Ich werde in diesem Buch immer wieder von Gott reden. Ich habe es als sehr kostbar erlebt, dass Gott mir nahe kommt, mich annimmt und liebt. Ich suche Gott immer wieder aufs Neue. Und er lässt sich finden.
Bitte nehmen Sie sich Zeit zur Schatzsuche. Nach meiner Erfahrung ist unter einem kleinen Schatz oft ein noch größerer verborgen. Suchen braucht Zeit. Meine Gedichte und Übungen laden Sie zum Verweilen, zum Nachdenken und zum Nachfühlen ein. Wenn man dieses Buch zu schnell liest, erschlägt es einen. Daher die Bitte: Lassen Sie sich Zeit.
In diesem Buch erzähle ich oft von sehr Persönlichem. Über solche Themen redet man nur mit jemand, zu dem man Vertrauen hat. In solchen Beziehungen duzt man sich in der Regel. Daher nehme ich mir die Freiheit, Sie, lieber Leser, im Folgenden mit „Du“ anzureden. Ich heiße übrigens Reinhard.
Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg bei Deiner persönlichen Entdeckungsreise.


Ein Schatzsucher-Tagebuch
Gleich zu Beginn dieses Buches möchte ich Dich dazu ermutigen, ein Tagebuch zu führen, in dem Du Deine Gefühle, Fragen und Erkenntnisse bei Deiner Schatzsuche dokumentieren kannst. Manche Gedanken sind Schätze – da ist es gut, sie festzuhalten.
Ich empfehle Dir, ein Buch mit einem schönen Einband und vielen leeren Seiten zu kaufen und dann in dieses Buch alle Gedanken hineinzuschreiben, die Dir in Zeiten der Ruhe, in der Natur, bei Gesprächen mit Freunden, beim Lesen von Büchern, in Gottesdiensten, in der Stille vor Gott, ... wichtig werden.
Es ist gut, wenn Du Deine Suche nach Schätzen in Worte fasst und auch beschreibst, was Du gefunden hast. Während des Schreibens geschieht eine tiefere Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken und Gefühlen. Schreiben entschleunigt. Beim Schreiben kann eine Entwicklung stattfinden. Stück für Stück gehen wir einen inneren Weg.
Ich empfehle Dir, die Gedanken, die Dich besonders ansprechen, farbig zu markieren. Dann findest Du das für Dich Entscheidende später schneller wieder. So kannst Du Wichtiges – Deine Schätze – leichter bewahren.
Später kannst Du Deine Notizen erneut lesen. Du kannst darüber nachdenken, ob diese Gedanken heute noch für Dein Leben wichtig sind. Was hat sich verändert? Wo hast Du Neues erkannt? Wo gilt es, bereits Erkanntes wieder neu zu entdecken?