Verlag für mein Buch
Manuela Kinzel Verlag


                Manuela Kinzel Verlag


Suche:

Neuerscheinungen

Alle Bücher anzeigen

als E-Book erhältlich

Belletristik

Bildband

Biographie

Christliche Literatur

Erfahrungsberichte

Geschichte

Kinder / Jugendgeschichten

Lyrik

Musik

versch. Mundarten

Region Dessau

Region Göppingen / Hohenstaufen

außergewöhnliche Reiseberichte

Sachbücher

Theater

Tiergeschichten

Weihnachten

Sonderangebote

Vergriffene Bücher

Zurück

Leseprobe für das Buch einsachtzig unter oben
gedichte vom sterben und leben
von Wolfhard Düver, Duever:

Hinführung

'Einsachtzig unter oben' - der Buchtitel wird vielen Leserinnen und Lesern Rätsel aufgeben, zumindest im ersten Moment. Doch wer jemals an einem ausgehobenen Grab gestanden und in die offene Grube hinabgeblickt hat, wird verstehen: auf der Sohle von ein Meter und achtzig wird der Sarg mit einem verstorbenen Menschen zu stehen kommen - irgendwann vielleicht auch meiner.

'Einsachtzig unter oben'versammelt in Gedichten, Aphorismen, Haikus* und Tankas* Gedanken, Erfahrungen und Einsichten, die aus meinem persönlichen wie beruflichen Umgang mit Sterben und Tod, Trauer und Trost im Zeitraum eines Jahrzehnts erwachsen sind. Ein tiefer Einschnitt war dabei der Tod meiner hochbetagten Eltern. Im November 2009 starben sie kurz hintereinander im Abstand von zehn Tagen. Ihnen widme ich dieses Buch in Liebe und Dankbarkeit. Wie stark ihr irdisches Ende mein Leben verändern würde, hatte ich mir vorab nicht annähernd vorstellen können, obwohl ich bereits meinen 60. Geburtstag hinter mir gelassen hatte. Etliche Texte geben hierüber Auskunft.

Mittlerweile weiß ich, daß, was ich seinerzeit niederschreiben durfte, etlichen Menschen zu eigenen Gedanken und Worten, zu Trost und Hilfe geworden ist. Ebendies wünsche ich auch den Leserinnen und Lesern - ganz im Sinne des Bibelwortes 'Ich weiß, daß mein Erlöser lebt!' (Hiob 19,25)

Ein besonderer Dank gilt meiner lieben Frau Heike, die mit viel Verständnis und Geduld mir Raum und Ruhe zum Denken und Schreiben gewährt hat. Nur so konnten Wörter zu Worten reifen. Ohne ihr Ermutigen und kritisches Begleiten würde es dieses Büchlein nicht geben.

Fernwald-Steinbach, am 500. Jahrestag der Reformation

Wolfhard Düver