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Leseprobe für das Buch Luther, Georg III. und die Reformation in Anhalt von Max-Friedrich Hahn:

Leseprobe
S.29
Georg von Anhalt ist, zusammengefasst, sehr bemüht gewesen, die neuen Erkenntnisse, die er durch Bibelstudium und Bestätigung durch Luthers Schriften und den ständigen Kontakt mit Luther gewonnen hat, in praktizierbarer Weise umzusetzen. Er war es natürlich nicht allein in Anhalt. Seine Brüder Johann und Joachim waren genauso engagiert, jedoch war er derjenige, der das Wort führte und den Schriftwechsel und die Gedanken und Vorstellungen zu Papier brachte.
Vor und neben ihm waren natürlich noch vielmehr beteiligt, die Reformation einzuführen. Es ist ebenso interessant, die Geschichte in Gernrode zu verfolgen, wo die Äbtissin von Weida und der Stiftsprediger Stephan Molitur erste Maßnahmen ergreifen bis hin zu ihren ersten Kirchenordnungen.

In Zerbst beginnt es schon 1522 zu brodeln. Schwarmgeister und Bilderstürmer zwingen den Rat der Stadt, Luther nach Zerbst zu holen. In der Kantatewoche 1522 predigt Luther dort in der Augustinerkirche. Fürst Wolfgang in Köthen regt sich schon viel früher als die Dessauer. Bereits 1526 nach dem Reichstage zu Speyer beginnt er aktiv zu werden, indem er im selben Jahre in Bernburg Abendmahl unter beiderlei Gestalt feiern lässt. In Köthen gibt es 1527 eine sogenannte Willkür für die Stadt. Hierin wird die evangelische Predigt gefordert....