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Leseprobe für das Buch Der Schmied am Amboß
Ein praktisches Lehrbuch für alle Schmiede
von Hermann Hundeshagen:

Vorwort

'Der Schmied am Amboß' erschien in erster Auflage 1971 in Ost-Berlin; das außerordentlich erfolgreiche Buch erlebte acht (unveränderte) Auflagen, die letzte erschien unter dem Titel 'Kleinschmiede – Arbeitsmittel und Verfahren' kurz vor der Wende im Jahre 1989.
Bei diesem einzigartigen Grundlagenwerk handelt es sich um eines der technisch-handwerklichen Lehrbücher für Facharbeiter, die in der DDR erschienen und - abseits jeder Ideologie verfaßt - von herausragender Qualität waren. Solche Werke sind heute im Original sehr rar und deswegen antiquarisch vielfach gesucht. In Fachkreisen wurde immer wieder eine neue Auflage gefordert, denn in der Tat gibt es derzeit keinen Titel zum Thema Schmieden, der in so kompakter Art und Weise das gesamte berufliche Wissen des Schmiedes, Schlossers und Schiffsbetriebsschlossers darstellt.
'Der Schmied am Amboß' ist auch deswegen so interessant und besonders, weil - bedingt durch die wirtschaftliche Lage in Ostdeutschland - in dem Buch Vorgehensweisen beschrieben sind, die genauso bereits im alten Handwerk galten, jedoch in den hochtechnisierten westlichen Ländern mit ihrer Überflussgesellschaft zum großen Teil in Vergessenheit geraten waren. Auf eine kurze Formel gebracht - das Werk beschreibt jahrhundertealte Techniken in zeitgemäßer Form und auf unsere moderne Industriegesellschaft ausgerichtet; der Stoff ist logisch aufgebaut, leicht verständlich und absolut praxistauglich dargestellt.
Zunächst werden Arbeitsmittel, die Einrichtung der Werkstatt sowie die Schmiedewerkzeuge beschrieben. Der folgende Abschnitt befaßt sich mit den Schmiedeverfahren, dem Umformen, Trennen und Fügen. Zuletzt werden Änderungen der Stoffeigenschaft und die Werkstoffprüfung abgehandelt. Die einzelnen Stoffgebiete sind umfassend dargestellt. Zahlreiche Illustrationen, überwiegend Zeichnungen, veranschaulichen den Text, wobei komplette Bildreihen Arbeitsabläufe vermitteln.
Um die Übersichtlichkeit des Stoffes zu erhöhen, wurden Kennmarken verwendet.
* Regeln und Hinweise für die praktische Arbeit
* Aufzählung von Typen, Eigenschaften usw.
* Aufgabenbeispiele
* Merksätze.
'Der Schmied am Amboß' ist unentbehrlich für jeden Schmied, der sein Handwerk berufsmäßig oder als Liebhaberei betreibt!


Inhaltsverzeichnis
1. Entwicklung, Bedeutung und Begriff des Schmiedens
1.1. Entwicklung und Bedeutung
1.2. Begriff
1.2.1. Werkstoffeinsparung
1.2.2. Werkstoffverbesserung
2. Arbeitsmittel der Kleinschmiede
2.1. Erwärmungseinrichtungen
2.1.1. Schmiedeherd
2.1.1.1. Feuerschüssel
2.1.1.2. Gebläse
2.1.1.3. Rauchfang und Schornstein
2.1.2. Brennstoffe
2.1.2.1. Verbrennungsvorgang
2.1.2.2. Anforderungen an die Schmiedekohle
2.1.2.3. Vergleich der festen Brennstoffe
2.1.3. Feuerbedienung
2.1.3.1. Geräte am Feuer
2.1.3.2. Feuerführung
2.1.3.3. Wärmeenergie
2.1.3.4. Wärmemenge
2.1.3.5. Spezifische Wärmekapazität
2.1.3.6. Wärmeausnutzung
2.1.4. Schmiedetemperaturen
2.1.4.1. Bedeutung
2.1.4.2. Glühfarben
2.1.5. Einhalten des Stahls
2.1.5.1. Vorgang beim Erwärmen
2.1.5.2. Chemische Einflüsse auf den Kohlenstoffstahl im Schmiedefeuer
2.1.6. Fehler beim Erwärmen
2.2. Schmiedewerkzeuge
2.2.1. Amboß
2.2.2. Schmiedehämmer
2.2.2.1. Aufbau und Wirkungsweise
2.2.2.2. Hammerarten
2.2.3. Schmiedezangen
2.2.3.1. Aufbau und Wirkungsweise
2.2.3.2. Zangenarten
2.2.4. Werkzeuge und Vorrichtungen
2.2.4.1. Werkzeuge zum Spannen
2.2.4.2. Werkzeuge zum Amboß
2.2.4.3. Vorrichtungen
3. Schmiedeverfahren
3.1. Umformen
3.1.1. Schmiedevorgang
3.1.1.1. Schmiedetemperatur
3.1.1.2. Energieumwandlung und Formungsarbeit
3.1.1.3. Schmieden ohne Zuschläger
3.1.1.4. Schmieden mit Zuschläger
3.1.1.5. Takt beim Schmieden
3.1.2. Stauchen
3.1.2.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.1.2.2. Stauchvorgang
3.1.2.3. Stauchverfahren
3.1.2.4. Umformungslängen beim Stauchen
3.1.3. Strecken
3.1.3.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.1.3.2. Streckvorgang
3.1.3.3. Streckverfahren
3.1.3.4. Umformungslängen beim Strecken
3.1.3.5. Breiten
3.1.3.6. Schärfen
3.1.3.7. Spitzen
3.1.4. Absetzen
3.1.4.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.1.4.2. Absetzvorgang
3.1.4.3. Absetzverfahren 3.1.5. Schlichten
3.1.5.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.1.5.2. Schlichtvorgang
3.1.5.3. Schlichtverfahren
3.1.6. Biegen
3.1.6.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.1.6.2. Biegevorgang
3.1.6.3. Biegeverfahren
3.1.7. Verdrehen
3.1.7.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.1.7.2. Verdrehvorgang
3.1.7.3. Verdrehverfahren
3.2. Trennen
3.2.1. Abschroten
3.2.1.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.2.1.2. Abschrotvorgang
3.2.1.3. Abschrotverfahren
3.2.2. Spalten
3.2.2.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.2.2.2. Spaltvorgang
3.2.2.3. Spaltverfahren
3.2.3. Lochen
3.2.3.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.2.3.2. Lochvorgang
3.2.3.3. Lochverfahren
3.2.3.4. Berechnen der Schlitzlänge
3.3. Fügen
3.3.1. Preßverbindungen durch Schrumpfen
3.3.1.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.3.1.2. Schrumpfvorgang
3.3.1.3. Preßverfahren
3.3.2. Feuerschweißen
3.3.2.1. Zweck und Anwendungsbereich
3.3.2.2. Schweißvorgang
3.3.2.3. Feuerschweißverfahren
3.3.2.4. Arten des Feuerschweißens
4. Stoffeigenschaftsändern und Werkstoffprüfung
4.1. Härten
4.1.1. Zweck und Anwendungsbereich
4.1.2. Härtevorgang
4.1.3. Arbeitsstufen
4.1.3.1. Erwärmen
4.1.3.2. Abschrecken
4.1.3.3. Anlassen
4.2. Werkstoffprüfung in der Schmiede
4.2.1. Aufgaben der Werkstoffprüfung
4.2.2. Prüfverfahren
4.2.2.1. Prüfungen im kalten Zustand
4.2.2.2. Prüfungen im warmen Zustand
Sachwörterverzeichnis