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Leseprobe für das Buch Rausfahren und wandern - Band 4
30 Rundwanderungen zwischen Neckar, Ipf und Donautal
von Manfred Bomm:

Inhaltsverzeichnis

Für Wanderfreunde

(Es handelt sich bei allen Touren um Rundwanderungen; wir kommen also wieder an den Ausgangspunkt zurück.)

Nummer / Strecke / Wanderzeit / Seite

1. Bad Überkingen – über Autal-Wasser-Fälle zu Ave Maria (3 h)
2. Hohenstaufen – vom Aasrücken über Reitprechts ins Remstal (4 h)
3. Hohenstaufen – zum Berg und nach Rechberg (4 h)
4. Schwäbisch Gmünd – über Mutlangen ins Tal der Lein (4 h)
5. Lorch – am Limes entlang (2,25 h)
6. Untertürkheim –durch die Weinberge zum Mausoleum und nach Uhlbach (3 h)
7. Winterbach – durch die Weinberge nach Geradstetten (3 ½ h)
8. Urbach – zum Erdrutsch (3,5 h)
9. Grunbach – zum Korber Kopf (3,5 h)
10. Esslingen – über die Anhöhen zum Kernenturm (4 h)
11. Stuttgart – auf dem südlichen Höhenrücken (5 h)
12. Nürtingen – über Harthausen und Wolfschlugen (3 h)
13. Kirchheim – von der Hahnweide nach Dettingen und zu den Bürgerseen (4 h)
14. Ottenbach – zum Hohenstaufen und zum Rechberg (2,5 h)
15. Salach – über Staufeneck und Schurrenhof nach Bärenbach (3,5 h)
16. Bopfingen – hinauf zum Ipf; danach Ausflug nach Nördlingen (1,5 h)
17. Gestütshof St. Johann – bis zur Achalm bei Reutlingen (4,5 h)
18. Süßen – über Näherhöfe entlang des Schlater Waldes zum Wasserberg (3,5 h)
19. Gruibingen – über Boßler und Bläsiberg nach Wiesensteig und Mühlhausen (5 h)
20. Gruibingen – über Umpfental (Tunnelbaustelle) zur Anhöhe des Boßlers (2,5 h)
21. Bad Überkingen – zu Hausener Wand (2 h)
22. Hohenstadt – im weiten Bogen um die Tunnel-Baustelle herum (3 h)
23. Luizhausen – über Scharenstetten und Tomerdingen (3,5 h)
24. Oppingen – Richtung Autobahn und nach Radelstetten (2,5 h)
25. Arnegg – durch das Tal der Blau und auf die Anhöhen (5 h)
26. Ulm (Donauhalle) – an Donau und Iller entlang (3 h)
27. Ulm (Donauhalle) – zum Kuhberg und durch die Stadt (3,5 h)
28. Ulm (Wilhelmsburg-Kaserne) – auf dem Festungsweg durch Ulm und Neu-Ulm (3 h)
29. Rechtenstein (Donautal) – nach Zwiefalten und Hayingen; Wimsener Höhle (8 h)
30. Zell (an der Donau) – über Möhringen zum Bussen (5 h)

Die Routen sollen dazu einladen, zwischen dem Oberschwäbischen und dem Neckar-Rems-Gebiet die Landschaft zu erkunden. Ich führe Sie zum Heiligen Berg Oberschwabens, ebenso an Donau und Iller, nach Ulm und Neu-Ulm, natürlich auf die Albhochfläche, rund um den Hohenstaufen sowie in die Weinberge des Remstales – und sogar in die Landeshauptstadt Stuttgart. Außerdem gibt’s Wanderausflüge zur Achalm bei Reutlingen, zum Ipf bei Bopfingen und nach Nördlingen. Spannend können auch die beiden Wanderungen zu den riesigen Tunnelbaustellen der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm sein. Erst ab 2021 werden dort die Züge rollen.
Haben Sie also einfach den Mut, auch mal Neues und bisher Unbekanntes in Angriff zu nehmen.


Wanderung 5

Gehzeit 2,5 Stunden – ca. 11 km

Auf den Spuren der Römer

Es ist ein Weltkulturerbe und bei einer Wanderung mit Info-Tafeln zu erkunden. Gemeint ist der Limes, jene Befestigungslinie, die in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung das Römische Reich nach Norden hin begrenzte. In Lorch (Remstal) machte der Limes einen markanten Knick.

Unsere Wanderung beginnt beim Kloster, das hoch über der Stadt Lorch liegt. Direkt beim Eingang weist ein rekonstruierter und begehbarer Wachturm auf den Verlauf der historischen Grenzlinie zu Zeiten der größten Ausdehnung des Römischen Reiches hin. Zuvor schon hatte es weiter südlich bereits eine andere Linie gegeben, den sogenannten Alblimes, zu dem das Kastell in Urspring (Lonsee) gehörte.
Nachdem wir am Eingang zum Lorcher Kloster den Turm bestiegen und die dortigen Info-Tafeln studiert haben, queren wir die Straße und folgen dem abzweigenden, zunächst asphaltierten und dann geschotterten Weg Richtung 'Echo, Schelmenklinge'. Dabei handelt es sich um den Limes-Wanderweg (Zeichen: schwarzer Wachturm mit rotem Unterstrich) und den HW 6 des Schwäbischen Albvereins. Man sollte sich von unzähligen anderen, vor allem aber verwirrenden, Wegebezeichnungen nicht irritieren lassen.
Wir gelangen in den Wald, treffen jedoch alsbald wieder auf eine Straße (samt Parkplatz). Sie überqueren wir nach links hinüber zu dem breiten Forstweg, der rechts aufwärts führt (entsprechend gekennzeichnet).
Kurze Zeit später geht es wieder rechts – immer noch mit 'Echo, Schelmenklinge' bezeichnet.
Wir streifen kurz den Sportplatz, erreichen wieder einen Parkplatz und folgen dem Teersträßle. An dem Vereinsheim vorbei, geht es weiter in Richtung Hollenhof.
Wenn sich nach geraumer Zeit der Weg absenkt, geht es links beschildert abwärts – auf einem anderen breiten Forstweg. Nicht irritieren lassen: Es scheint zurück nach Lorch zu gehen, doch unten im Tal angekommen, können wir scharf nach rechts gehen (dort steht auch ein Stein mit der Aufschrift 'Limes'). Nach einem ersten Teich halten wir uns links und nach einer kurzen Wegstrecke bergauf erneut links – wo eine der vielen Informationstafeln steht, auf denen wir während der ganzen Wanderung viel Interessantes über den Limes erfahren.
An der jetzigen Tafel führt ein schmaler Weg rechts im Wald hoch. Auf der Anhöhe kommen wir zum Sockel eines noch gut erhaltenen, aber vom Brand zerstörten Wachturms....