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Leseprobe für das Buch individuart sehimpulse
Collagen und Malerei
von Barbara Rauschenbach:

Vorwort.
Kann ein Vorwort zu einem Buch, speziell wenn es sich um Malerei handelt, den Werken gerecht werden? Ich denke, nein. Bestenfalls kann eine Annäherung gelingen.
Ich kenne sie nicht, die Stunden der Einsamkeit an der Staffelei, die Gedanken, den Kampf, den Mut, die Zweifel und die Gefühle die nötig sind, sich auf einer Leinwand auszudrücken.
All das ist zutiefst individuell und für Betrachter nur oberflächlich fassbar. Bilder sind Kinder des Künstlers. Jedes einzelne eine Unikat, jedes mit eigenem Charakter. Schön oder nicht, liebenswert oder nicht. Bewertungen sind Worte und die haben keine Gestalt. Sie sind weder rund noch eckig, sie haben keine Form, keinen Geruch und keine Farbe. Es sind eben nur Worte und die berühren die Werke nicht.
Lange verpönt, längst gefeiert, Schicksal der Impressionisten. Die Welt wäre arm, ohne ihre Bilder. Renoir antwortete auf die Frage wie er malt, mit folgenden Worten:
Ich male wie die Kinder aus unbefangener Seele vor der Natur und dem Instinkt der Fingerspitzen.
Dieser Satz eines Giganten der Malerei drängte sich mir auf, als ich einige Bilder von Barbara Rauschenbach zum erstenmal sah. Nichts in ihren Werken ist trist. Frische und Lebensfreude sprechen aus ihnen. Barbara hat das Talent, die Seele des Betrachters emotional zu berühren. Ganz im Sinne von Renoir.
Hans Peter Bauer